Meine Meinung

Der Hundespaziergang liegt hinter mir, gefrühstückt habe ich auch schon und eigentlich wollte ich mich direkt an meine nächste Leinwand setzen, um weiter an meiner neuen Serie zu arbeiten. Noch eigentlicher wollte ich hier dann schonmal ein Foto meines neuen Bildes zeigen und dazu etwas schreiben.
Aber….. ich rege mich gerade auf.
Worüber?
Naja, aufregen ist vielleicht zu viel gesagt und viellecht ist es auch gar nicht nötig, meine Meinungen hier so kund zu tun. Für die Menschheit sicher nicht.
Aber vielleicht für mich.
Ich habe gestern den jungen Aktivisten, Joshua Wong in den Nachrichten gesehen.  Nein, es geht mir nicht um die politische Situation in Hongkong aber der junge Mann war für mich in seiner Kompromisslosigkeit sehr beeindruckend. Genauso, wie Greta Thunberg kompromisslos in ihren Forderungen ist.
Und das ist ihr gutes Recht. Meiner Meinung nach ist Kompromisslosigkeit ein Vorrecht der Jugend!
Umso mehr irritieren mich die Erwachsenen, die diese Forderungen sofort aufnehmen und versuchen mit umzusetzen.
Nicht, das mich jemand falsch versteht aber ich empfinde es als Jugendbewegung, die ihre Berechtigung hat und dringend notwendig ist.
Was mir befremdlich vorkommt ist, wieviele Erwachsene sich ohne zu Zögern anschließen und die Forderungen eins zu eins übernehmen.
Sollte nicht eine Diskussion stattfinden über das was machbar ist und was nicht? Zum Beispiel mit den Betroffenen, die ihre Lebensgrundlage schwinden sehen.

Genau, machbar – machen – ist das Stichwort. Manche Menschen verzichten auf persönlich motvierte Flugreisen und achten seit langer Zeit schon auf Nachhaltigkeit. Andere, die munter die aktuelle Kilmabewegung unterstützen, setzten sich nach der Demo am Freitag in ihren SUV, fliegen dann mehrmals im Jahr in Urlaub und kaufen munter Fleichwaren im Discounter und –  oh Graus –  Brathähnchen an diesen entsetzlichen Geflügelwagen….von der Stange auf die Stange, fällt mir da immer zu ein.
Geht’s noch?
Die deutsche KlimaaktivistinLuisa Neubauer wurde vor einiger Zeit im TV gefragt, was denn die Menschen in den Braunkohleregionen machen sollten, wenn der Kohlestopp 2030 verwirklicht würde. Das sind mal knapp 10 Jahre. Ihre Antwort war, das die jetzt dort Beschäftigten das ja auch für ihre Kinder und Enkel auf sich nehmen würden.
Ich frage mich wirklich ernsthaft, wie es den Menschen dort geht, wenn man Ihnen ohne reale und nicht nur versprochene Alternative  ihre Existenzgrundlage wegnimmt. Ich möchte nicht in deren Haut stecken.
Ich möchte auch, das diejenigen, die das Elektroauto als Fahrzeug der Zunkunft begreifen, bitten sich mal Gedanken machen.

Zitat

>In der Werbung fahren E-Autos flüsterleise durch intakte Landschaften oder durch Städte, in denen Menschen keine Abgase mehr einatmen müssen. In der Realität ruiniert die Lithium-Gewinnung das Ökosystem der Atacama-Wüste in Südamerika, lässt die indigene Bevölkerung dort arm und ohne Grundwasser, aber mit verseuchten Böden zurück, in Afrika holen Jugendliche kobalthaltiges Erz mit bloßen Händen für einen Hungerlohn aus einsturzgefährdeten Erdlöchern.<<
Zum weiterlesen

Da wir auf einer Welt leben, macht es nicht viel Sinn, hier die Umwelt zu schützen und sie auf einem anderen Teil der Erde zu versauen.

Ein interessanter Artikel  über die Entsorgung der Altbatterien ist übrigens hier zu finden.
https://www.sueddeutsche.de/auto/elektroautos-batterien-recycling-1.4218519

Um es klar zu sagen, ich bin dringend und unbedingt für den Schutz der Natur, für den Erhalt der Umwelt aber ich wünsche mir eine Diskussion, in der nicht nur die,  mit den vehementen Aussagen gehört werden sondern auch andere Positionen zum tragen kommen.
Ich bin dafür Kriege zu stoppen, die mit Sicherheit eine Menge CO2 produzieren, ich bin dafür private Flüge, gern auch per Verbot auf ein Minimum zu reduzieren. Man könnte auch aufhören immer mehr Kreuzfahrtschiffe zu fertigen und durch die Meere zu schicken. Apropos Meere – aber das ist neues Thema.
Ich bin dafür einen nachhaltigen Lebenswandel zu propagieren und durchzusetzen.  Ich bin davon überzeugt, das wir alle genug Klamotten zum anziehen habe und sie nicht in Ländern produzieren lassen müssen, in denen Menschen unter miesen Arbeitsbedingungen für wenig Geld und unter Gefahr für Leib und Leben unsere Jeans fertigen. Davon ab ruinieren diese giftigen Flüssigkeiten, die dort benutzt werden, nicht nur die Menschen sondern auch die Flüße und somit auch wieder die Lebensgrundlagen vieler.

Und so weiter und so weiter…..jetzt gehe ich malen.
Heute nachmittag werde ich dann endlich meinen Reiseblog weiter führen.

Von Herzen ♥

Leben, lieben, lachen
und das Atmen nicht vergessen!
Anna

Werbeanzeigen

Zeit ist kostbar

Mein Leben als Teilrentnerin fühlt sich sehr gut an und nach einigen Wochen des totalen Rückzugs, Urlaub mit Bus, Mann und Hunden fühle ich mich sogar wie neu.


In der Zeit habe ich weder gemalt, noch gezeichnet oder über irgendetwas nachgedacht, was mit Kunst zu tun hat. Ich habe wieder gelernt zu genießen, habe wieder entdeckt was mir Freude macht.
In den letzten fast zwei Decaden habe ich mich eigentlich zum größtenteil mit meiner Arbeit beschäftigt. War auch nötig. Als Freiberuflerin muß man sehen, das man dran bleibt und darf nicht schlunzen, sonst bleiben die Taler aus, die man braucht um das Leben zu finanzieren.
Während ich das hier schreibe, stehen zwei große fast fertige Leinwände auf den Staffeleien und trocknen.
Ich habe nicht nur meine Lebenslust wiedergefunden, sondern auch meine Liebe zur großformatigen expressiven Malerei.
Aber ich habe auch meine Freude an bestimmten Dingen zurückgewonnen.
Ich bin sehr wasseraffin, war ich immer schon. Bin gern am Meer, an Seen und Flüssen. Ich hatte aber das Schwimmen vergessen. Mir war entfallen, das ich mich im Wasser fühle wie ein Fisch und es auch liebe einfach auf dem Wasser zu liegen und zu atmen. Mehr braucht es nicht um oben zu bleiben. Ich habe mir sagen lassen, das nennt man floaten.
Auch Rad gefahren bin ich für mein Leben gern, jahrelang war ich mit einem Rennrad unterwegs. Vergessen! Und das Hollandrad, das ich hier stehen habe ist öde zum fahren. Langsam, schwerfällig und man kann weder um die Ecken zischen noch ordentlich schnell über Schotter und Waldwege fahren.
Nun hab ich ein Treckingrad und bin fix unterwegs.
Sport, man glaubt es nicht, aber ich war immer recht sportlich bis meine Arbeit zu meinem Hauptthema wurde. Nachdem mein Mann seinen Unfall hatte musste er zur Wiederherstellung ins Fitnessstudio und ich entschloß mich ihn zu begleiten. Schadet ja nix…. und jetzt?
Mittlerweile liebe ich das Training und freue mich daran an Kraft und Kondition wieder zuzulegen. Keine Angst, ich werde hier keine Fotos von antrainiertem Sixpack posten. Da kommt mein Gatte auch eher dran. Meine Bauchmuskeln brauchen noch etwas länger 😀

Im Garten kann ich Gemüse ernten, die Hochbeete zeigen gute Erträge.  Meine Rosen sind zu meinen Lieblingen geworden. Ich züchte Aloe und Orchideen reizen mich und werden gerade zu einem neuen Hobby.
Da ich nun einen Atelier Raum ganz allein für mich habe – keine MalschülerInnen für die ich meine Arbeit wegräumen muß –  kann ich mich dort austoben, alles liegenlassen und mich im Chaos wohlfühlen. Hier ist allerdings ein frisch aufgeräumter Schreibtisch im Bild.

Und zu guter letzt, wir haben nun ein Boot. Das Paddeln ist zu einem meiner Lieblingsvergnügen geworden und da mein Mann auch total begeisterter Paddler ist sind wird nun Eigentümer eines Kajak.
Wie wir dazu gekommen sind beschreibe ich in meinem anderen Blog.
Wild! Verwegen! Weiblich! ursprünglich meine Seite für die Ausbildungen zur Kreativpädagogin, die ich über einige Jahre angeboten und durchgeführt habe, ist nun

wild, verwegen, weiblich – unterwegs mit Mann und Manege

Mein Mann ist vermutlich wilder und verwegener als ich aber nun gut, passt schon und ich übe fleissig. Es ist ein Reiesblog und das erste Posting ist dort schon zu lesen. Morgen geht es dann im Text weiter zum Stettiner Haff.
Ich hoffe ihr habt Spaß daran es zu lesen, ich habe jedenfalls Spaß daran es zu schreiben.

Von Herzen ♥

Leben, lieben, lachen
und das Atmen nicht vergessen!
Anna

Das Selbst verwirklichen

Ich bin nun Teilrentnerin.
Es war eine Zeit der Überlegungen und Abwägungen aber der Schritt ist für mich vollkommen richtig.
Ich bin 63 Jahre alt und derzeit definiere ich mich und meine künstlerische Tätigkeit neu und ich habe jetzt die Möglichkeit genutzt, meine noch verbleibende Lebenszeit – mögen es noch viele wunderschöne Jahre werden – für mich und meine Kunst zurückzugewinnen. Aber auch einen Teil meines Lebens zurück zu gewinnen.

So sehr ich meine Arbeit und meine MalschülerInnen liebe/geliebt habe.
Es ist vieles zu kurz gekommen, das auch gelebt sein möchte.
Die Zeit der „Selmer Malschule“, der täglichen Kurse ist vorbei. Ich unterrichte nur noch drei Kurse pro Woche. Das ist gut in mein neues Leben zu integrieren, Workshops finden gelegentlich statt und so habe ich jetzt habe ich Zeit wieder mehr und intensiver zu malen, zu gärtnern und mein Leben so zu gestalten, wie ich es für mich möchte. Dazu gehören Reisen, sowohl Studienreisen als auch simple und schöne private Vergnügungsreisen stehen auf dem Plan.

Die Zeiten des Rückzugs zeigen Wirkung. Es ist ein transfomativer Prozess, der innen und außen stattfindet und ich bin sehr gespannt, was noch alles geschieht, welche Wege sich mir eröffnen werden.  Die finanzielle Abhängigkeit von Bildverkäufen und der damit zusammenhängende Werbe und Selbstdarstellungsaufwand, der mir nicht so sehr liegt, sind erstmal verschwunden und  es hat sich eine wunderbare Leichtigkeit eingestellt, die meinem Leben und auch meiner Malerei sehr gut tut.
So schaffe ich es jetzt auch, mich komplett umzustellen auf einen ökologisch sinnvollen Lebenstil. Wir, mein Mann und ich haben schon immer großen Wert auf Nachhaltigkeit gelegt aber einiges fehlte noch. Wir essen nicht viel Fleisch und Wurst aber das was wir essen, kaufen wir in der nahe gelegenen Landfleischerei und können so auch den Verpackungsmüll vermeiden weil wir unsere eigenen Umverpackungen mitnehmen können
Seit einigen Monaten verschönern drei aus Paletten gebaute Hochbeete unseren Garten und liefern Leckeres direkt auf den Tisch. manches wächst gut, manches nicht so dolle, wie der Rettich ….. Ich muss noch lernen aber das finde ich nicht so schlimm. Mangold und Spinat, Tomate und Zuccini, Gurken und Kürbis etc… wächst und gedeiht jedenfalls prächtig.
Ich bin wieder auf Pflanzenhaarfarbe umgestiegen denn jetzt habe ich wieder die Zeit alle zwei Wochen diese dreistündige Aktion einzuplanen, meine Haare mit PFH zu färben. Diese sind ja auch in Papier und Pappe verpackt. Haarseife ist auch prima und im Karton.  Mal sehen was noch so geht, wenn es noch interessante Tipps gibt, immer her damit.

Seit ca. einem Jahr male ich mit älteren Menschen ab 70 ehrenamtlich und seit einigen Monaten male ich mit demenzerkrankten BewohnerInnen des hiesigen Altenwohnhauses. Diese Arbeit empfinde ich als sehr bereichernd obwohl ich feststellen musste, das mich manches doch sehr berührt und auch belastet.
Allerdings habe ich jetzt eine Möglichkeit gefunden, das nicht mit nach Hause zu nehmen. Ich gehe anschließend ins Fitnessstudio und arbeite mich an den Geräten ab. Gut für meine Seele und für meinen Körper. Außerdem liebe ich Krafttraining mittlerweile und freue mich, das mein Körper wieder stärker wird, meine Nackenschmerzen verschwinden und so ein bisschen straffer wird auch alles 😉

Ich schreibe an meinem Buch aber im Moment nur sporadisch. Ich genieße meine freie Zeit. Bald sind Ferien und danach geht es in einem neu renovierten Atelier in eine neue Phase.
Ich würde gern komplett auf Acrylfarben verzichten und es gibt Zeiten, da bekommt mir Ölfarbe sehr gut. Im Moment jedoch reagiere ich wieder auf die Farben und so stehen viel angefangene Ölbilder herum und dürfen erstmal ordentlich durchtrocknen.

Und damit hier nicht nur Text steht ein paar neue Bilder. Das mittlere hat bereits ein neues Zuhause, die anderen sind verfügbar.

 

60 x 60 cm Mixed media auf LW

 

Die Ölbilder trockenen halt noch…

 

Von Herzen
Anna

Nur eine kleine Notiz

… mich auf diese – neuen /alten – Bilder zu fokussieren, war eine der besten Entscheidungen, die ich in den letzten Monaten getroffen habe…
Sie erfüllen mich mit Freude und tiefer innerer Ruhe.
Das hat vielleicht damit zu tun, das sie unverkäuflich sind. Zumindest vorerst. Aber vielleicht auch nicht. Man muss nicht immer alles erforschen, reflektieren und begründen. Man kann auch einfach mal genießen.
Es hat auf jedenfall damit zu tun, das sie tief aus mir heraus kommen, das sie Geschichten erzählen. Mir zumindest, vielleicht auch anderen.
Und es hat etwas damit zu tun, das dieser immense Anspruch „hochwertige Kunst“ zu produzieren, was immer das auch sein mag, weg fällt.

Es ist mir endlich egal, dafür musste ich anscheinend erst 63 werden
Der abstrakte Markt ist unübersichtlich und diffus geworden.
Alles wiederholt sich immer wieder und ich langweile mich  zwar nicht ganz so schnell aber anscheinend schneller als andere.
Bei Bildern, die Geschichten erzählen ist der Weg zur Langweile eher nicht gegeben.

Ich kann immer wieder neue Figuren entstehen lassen, neue Wesen in meine Bilder lassen…
ach ich liebe das

Derzeit entsteht, tiefenentspannt der nächste Wächter, ein Bewahrer der Unterwasserwelt.
Ja, meine Wächter heißen nicht umsonst Wächter. sie wachen und behüten…

Work in Progress

…. und wer mag kann sich auf Instagram ein klitztekleines Video ansehen.

https://www.instagram.com/p/BsnvK2ADVmW/

 

Herzlichst Anna

Willkommen 2019

Frisch und regeneriert zurück aus meinen freien Tagen. Atelier und Wohnbereich und auch ich sind gereinigt und entrümpelt.
Außer den üblichen Putztätigkeiten reinige ich auch mit weißem Salbei. Das mache ich übrigens im Atelier grundsätzlich an den Wochenenden. Die vielen TeilnehmerInnen meiner Malkurse hinterlassen außer Farbresten, die ich gern weiter verarbeite, auch energetisch ein diffuses Chaos und die Räucherung bringt dann wieder Ruhe und Ordnung in meine Räume und sie werden wieder zu meinem Refugium.
Zu Beginn eines neuen Jahres bringt das Räuchern mir die Klarheit, die ich für meine Arbeit brauche. Es reinigt mich, macht mich aufnahmebereit und hilft mir intensiver wahrzunehmen. Entrümpelt habe ich mich auch – innerlich. Loslassen ist derzeit eines meiner Lieblingswörter. Loslassen verschafft Freiraum, Freiheit, Frieden und Klarheit.
Ich muss allerdings auch ein bisschen Gewicht loslassen. 😉 den Feiertagen verdanke ich immer ein paar Pfunde, nicht viel, aber sie stören mich.

Das Buch geht voran, obwohl es mir im Augenblick schwerfällt zu schreiben und das liegt daran das mein Gatte auch Ferien hat.
Wir versuchen möglichst viel unserer freien Zeit gemeinsam zu verbringen, daher waren lange Spaziergängen mit den Hunden bei Wind und Wetter, gutes Essen, gemeinsamer Sport etc an der Tagesordnung.
Aber nun kommen die letzten freien Tage und ab Montag geht es wieder los. Die nächsten Monate verbringe ich damit Kurse, Workshops, Ausbildungen abzuhalten. Das ganz normale Programm halt. Ich mach mir ja gern Arbeitspläne. Wer nun meint, die Künstlerin beherrsche das Chaos und könne spontan entscheiden, wie sie den Tag verbringt, der irrt gewaltig. Ohne Arbeitsplan und Terminkalender geht bei mir nix.
Der neue Plan für 2019 beinhaltet nun auch – außer dem üblichen Wahnsinn – vormittags mindestens 3 Stunden schreiben. Habe ich bisher nur dann geschrieben, wenn Zeit übrig war, bin ich nun in die Phase eingetreten, in der kontinuierlich die Tasten des Laptops gequält werden wollen. Ich bin schneller geworden, tippe zügig und fast fehlerfrei. Auch schön. Hätte ich nie gedacht, das meine Finger mal so schnell über die Tasten sausen können. Trotzdem, ich gerate oft ins Stocken, feile an Formulierungen, stelle ganze Kapitel in Frage. Und wenn ich dann noch einmal beginne und das Vorherige verwerfe, weil mir der Aufbau nicht gefällt, dann ist es von Vorteil, fix tippen zu können.

In meinem Buch geht es um Heilreisen, geführte schamanische Reisen. Diese Reisen muss ich alle vorher selber machen, um sie dann aufzuschreiben und auf diese Art, die Reisen nachvollziehbar, die Wege gangbar zu machen. Es sind erfüllende Erlebnisse und sie sind spannend und lehrreich, nicht nur für den Leser sondern auch für mich. In magischen Welten und inspirierenden Begegnungen finden sich Kraftorte, Krafttiere, Ruheplätze sowie Antworten auf Fragen, Erklärungen und Lösungen.

Bildquelle Pixabay, bearbeitet by me 😉

Als nächstes schreibe ich hier ein bisschen  über Totem und Krafttier.

Möge euer 2019 gesegnet sein!

Von Herzen
Anna

 

Ich ziehe mich zurück

bis ins nächste Jahr.

In den letzten Wochen habe ich die sozialen Medien effektiv bedient und genutzt.
Ich kann nicht behaupten, das es sich dabei um eine meiner Lieblingsbeschäftigungen handelt.
Eher eine Art Haßliebe  – sofern man den Begriff Liebe überhaupt mit Socialmediakram in Verbindung bringen kann.
Nun ist es Zeit für Rückzug, zumindest für eine Weile.. Dummerweise fehlt mir dieses „Rampensau Gen“ das bei manchen KünstlerInnen sehr ausgeprägt ist.
Die ständige Präsenz kostet mich zuviel Überwindung.
Ich brauche jetzt wieder etwas Abstand.
Aber da war noch was, das ich unbedingt noch aufzählen muss, nämlich die Dinge oder auch Menschen, die ich aus meinem Leben bzw. aus diesem Blog schmeiße.
Zum Blog.

Verzichtet wird auf:
1. Sinnlose Postings, von denen niemand was hat außer dem, der sie schreibt. Ich möchte diesen Blog so nutzen, das er für andere sinnvoll ist. Ich werde nur noch den Teil meiner Arbeit posten, der für den Leser einen, wie sagt man so schön, Mehrwert bringt.

2. Meine Bilder kann man in Zukunft auf meiner Webseite sehen oder bei Instagram. Ich möchte hier statt dessen, den Prozeß erfahrbar und nachvollziehbar machen.

Zum Leben.
Verzichtet wird auf:
1.Sinnlose Diskussionen mit Rassisten, Nationalisten, Narzißten, Ignoranten, Verschwörungstherotikern. Meine Energie ist mir zu schade, um mich mit Dummheit und Unvermögen auseinanderzusetzen und meine Zeit zu kostbar.

2. Meine eigene Dummheit im Umgang mit Menschen, die nur nehmen.  Ich war immer großzügig und bin offen mit meiner Arbeit umgegangen. Auch wenn jemand etwas zu Techniken wissen wollte oder mit welchen Hilfsmitteln oder Texten ich gerade arbeite, um bestimmt Projekte in Gang zu setzen oder abzuschließen. Alles kostenlos? Vorbei!

3. Materialtipps, Buchtipps, Ratschläge wo und wie verkaufe ich am besten Online. Kannst du mir beim englischen Text helfen? Alles kostenlos? Vorbei!
Guckt selber, das Internet ist voller Hilfsmöglichkeiten!
Dazu noch ein kleiner Rat: „Werden bestimmte Teile des Gehirns nicht gebraucht, werden sie in eine Art Ruhezustand versetzt.“ Quelle unbekannt

3. Alles was mich davon abhält, meinen Weg zu gehen, die Dinge, die ich tue mit Liebe zu tun, mir meine Zeit stiehlt. Ade!

4. Galerien, die für Ausstellungen Geld verlangen oder, wie auch schon geschehen, Bilder einbehalten. Das geht mir schon seit Jahren auf die Nerven! Also bitte nicht mehr anschreiben, der Aufwand lohnt nicht.

So, das wollte ich noch niedergeschrieben haben in diesem Jahr 🙂

Nun noch ein kleines Ölbild und fertig ist 2018 hier in diesem Blog!


Ich freue mich darauf,  im kommenden Jahr sinnvolle und nützliche Beiträge hier bereitzustellen und auf all meine geliebten Projekte!

Euch schöne Feiertage und ein 2019 voller Wunder, voller Liebe, Freundschaft, Herzlichkeit und Wärme, Gesundheit und Licht!

Herzlichst
Anna

 

Meine malerische Zukunft

ist sehr konkret, konkreter als all die Jahre zuvor.
Allein durch den Zeitmangel, der durch die vielen, bisher schon feststehenden Termine und die Projekte, die derzeit noch in Arbeit sind entsteht muss ich mich in meinen Zielen beschränken. Das hat aber auch Vorteile. Meine Zeit wird effektiver genutzt werden. Wie man an diesen Sätzen erkennen kann, ich werde älter, meine Zeit wertvoller.
Noch 2 Jahre und 10 Monate bis zur Rente 😉
Was nicht heißt, das ich dann aufhöre zu malen, aber diese Aussicht eröffnet völlig neue Perspektiven.

Die letzten Jahre waren etwas anstrengend und die Vielfalt von Fällen, Vorfällen, Todesfällen und Unfällen hat mich so einiges gelehrt.
Ich hoffe, das im neuen Jahr keine Fälle eintreffen bis auf Einfälle, die sind immer herzlich willkommen.

So sieht es gerade bei mir aus. Einige Ölbilder sind in Arbeit, aber jetzt darf erstmal alles in Ruhe trocknen.


In den kommenden Tagen sind noch die regelmäßigen Kurse, nächste Woche kommt noch ein ehrenamtlicher Termin (Malen über 70 ) dazu auf den ich mich sehr freue.
Dann male ich diesem Jahr noch einmal im Seniorenwohnhaus mit einigen Bewohnern, die auch immer mit viel Freude dabei sind. Nach den Ferien geht es dort auch weiter
Aber bald sind erstmal zwei Wochen Pause und ich werde keinen Finger rühren, keinen Pinsel anfassen….glaub‘ ich zumindest. Man weiß ja nie.
Ich werde aber kochen, viel und gut. Mit meiner Familie feiern und das Leben genießen.

Wie auch immer, für heute ist erstmal Feierabend. Ich hatte zwar überlegt, das ich hier auch mal notieren könnte, was ich 2019 aus meinem Leben schmeiße.
Aber das kann ich mir auch für morgen oder übermorgen aufsparen.

Jetzt  widme ich mich einem leckeren Brötchen und  als Serienjunkie werde ich mich den nächsten Folgen von „Nashville“ ebenfalls widmen 🙂

Ich schicke Grüße in die Welt!

Herzlichst
Anna