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– aber nicht oft. Mein Tagesprogramm erlaubt mir nicht, so viel an meinen eigenen Bildern zu arbeiten, wie ich gern möchte.
Ich könnte jetzt frustriert sein, bin ich aber nicht, jedenfalls nicht sehr. Alles hat seinen Zeit im Leben und im Augenblick sind andere Prioritäten zu setzen. Anfang des Jahres habe ich hier geschrieben, das ich das Gefühl habe, 2017 werde ein Jahr der Neuortientierung.  Und genau das ist es. So viele Dinge sind passiert, vieles hat den vorhandenen Narben noch neue hinzugefügt.
Narben, sichtbare oder unsichtbare sind einerseits Zeichen des Lebens, aus dem sich keiner ohne Narben wieder verabschiedet.

Andererseits sind sie auch Hinweise, Wegweiser, Meldungen, die gehört werden wollen, die unseren Weg umleiten können oder in manchen Situationen den Lebenspfad sogar komplett neu ausrichten.
Eine komplette Neuausrichtung wäre bei mir auch möglich, manchmal hätte ich schon Lust dazu, irgendwo komplett neu anzufangen. Das Land wechseln, ein Neustart in der Sonne oder auch gern im Schnee. Es gibt Länder, die mich reizen, die ich so anziehend finde, das ich manchmal denke, ich war im letzten Leben gar keine Elster. Das vermute ich bei meiner Vorliebe für Glitzerkram oft.

Sehnsuchtsländer – ich würde gern in die USA gehen für einige Zeit, dort lernen vielleicht auch unterrichten. Aber nur für eine begrenzte Zeit.
Island finde ich faszinierend, dort könnte ich auch leben aber mein absolutes Sehnsuchtsland liegt weit im Osten. Die Mongolei, die Landschaft, die Menschen, die Kultur –  einfach alles.
Ach ja Träume, ich träume auch von einer Reise die Seidenstraße entlang….auf einem Kamel reisen, in einer Jurte schlafen und andere Sterne sehen.
Genug geträumt für heute!

Nun noch ein zwei neue Bilder, die auch schon auf Saatchi zum Verkauf stehen. Es gibt dort noch mehr neue Arbeiten, auch kleine Formate auf Papier.
Möglicherweise ermöglichen mir ja ein paar mehr verkaufte Bilder einen oder mehrere meiner Träume zu verwirklichen.
Aber jetzt muß ich mich erstmal meinem anderen Traum widmen.
Ende 2018 will ich spätestens meinen Abschluß als Heilpraktikerin für Psychotherapie in der Tasche haben. Träume zu haben ist fein aber noch feiner ist es; sie zu verwirklichen 🙂

TANGERINE DREAM – I send you all my love…. 80 x 80 cm Acryl und Ölpastelle auf LW

 

FLOATING
80 x 80 cm
Acryl und Ölpastelle auf LW

 

Ein wunder.volles Wochenende!
Herzlichst
Anna XO

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Kurz zur Info, die Zusammenarbeit mit der Münsterlandschule ist beendet.
Ich bedanke mich bei der Institutsleitung für die gemeinsame Zeit!
Manchmal gibt es Gründe, eine Tür zu schließen.

Aber meine Arbeit geht weiter und das Kind bekommt nun einen neuen Namen:
Fortbildung „Prozessorientierte kunsttherapeutische Begleitung“

Das ermöglicht auch eine gewisse Abgrenzung von der Vielzahl an Fortbildungen zur Kreativpädagogin, in denen teilweise auch Inhalte vermittelt werden, die in der von mir angebotenen Fortbildung nicht vorhanden sind. So werden Keramik und Bastelarbeiten oder auch speziell die Arbeit mit Naturmaterialen, von mir nicht angeboten, obwohl diese Materialen durchaus zum Einsatz kommen können, aber nicht zwangsläufig müssen.

Es wird mehr Wert auf das sich einlassen in die eigene Biographiearbeit und auf die Reflexion gelegt.
Kommunikations und Kooperationsfähigkeit und eine tiefe Liebe zum Menschen in all seinen Facetten ermöglichen es, meiner Meinung nach, diese Fortbildung zu nutzen um effektiv mit Menschen zu arbeiten, sie auf ihrem Weg zu begleiten, für eine Weile…..‘

Außerdem ist mir der malerische Teil sehr wichtig. Die sinnliche Arbeit mit Materialien in der Auseinandersetzung mit unserer Geschichte und dem so entstehenden Transformationsprozes, der in dieser Woche  stattfindet. Mit und in  uns selbst, unseren Möglichkeiten, unseren Träumen, unseren Bedürfnissen.

Es ist wichtig unsere ureigensten Talente, unser wahres schöpferisches SELBST zu entdecken.
Nur dann, wenn wir diesen Teil in uns  zum Leuchten bringen, können wir anderen helfen auch hell zu erstrahlen.

Es gibt diesen schönen englischen Begriff “ I’m here to serve you“ das klingt in Deutsch seltsam….ich bin hier um dir zu dienen….

Aber das ist es was ich aus ganzem Herzen tue,  in meinen Kompakt – bzw Blockfortbildungen und das ist auch das, was ich mir von den Teilnehmerinnen dieser Fortbildungen erhoffe:

Das sie nach der Fortbildung, mit ihren neu erworbenen Erkenntnissen und Fähigkeiten genau das in ihre Arbeit tragen.

Das Bild habe ich auf Pinterest gefunden leider ohne Nachweis auf den Urheber

 

Auch im Frühjahr 2018 findet wieder eine einwöchige Fortbildung statt.
Sozusagen: Wild! Verwegen! Weiblich! Kompakt

Wild! Verwegen! Weiblich!

Termin ist die Woche vom 07.05.2018 – 12.05.2018

Diese Ausbildung findet in meinem Atelier statt und ist auf 3 Teilnehmerinnen beschränkt.
Bei der Suche nach einer Unterkunft bin ich gern behilflich.

Für weitere Infos zur Kompaktausbildung bitte das Formular auf meiner Website nutzen ( Ihre Emailadresse bitte nicht vergessen)
Dort finden sie auch weitere Infos.

 

Herzlichst
Anna XO

Recht schnell ist der Herbst gekommen, das Wetter trübe und ich wundere mich manchmal wie man es schaffen soll, dabei die gute Laune zu behalten.
Eigentlich liebe ich den Herbst, geht er doch immer einher mit wundervollen Farbspielen in den Wäldern, traumhaften Wolkenformationen und langen gemeinsamen Spaziergängen mit Mann und Hunden. Doch irgendwie ist diesmal alles anders. Die Wälder können nicht leuchten, da die Sonne, das Licht fehlt, dass sonst so zauberhaft zwischen den Ästen funkelt. Die traumhaften Wolkenformationen?
Ha – wo denn? Wie soll man sie finden wenn alles grau in grau über einem wabert und sich ständig Wassermengen über uns ergießen. Nun, ohne Zweifel hat das auch was und glitzernde Tropfen verzaubern zumindest ungeputzte Atelierfenster für eine Weile.
Spaziergänge mit Mann und Hunden ist in diesem Herbst, bedingt durch den Unfall meines Mannes, immer noch nicht möglich.
So sieht man mich des Morgens in Regenjacke und Kappe mit festen Schritten einsam durch den Acker laufen, meine beiden süßen Rumänen an der Strippe, mit mir selber redend und über das Leben meditierend.
Alles in allem geht es mir gut und ich komme wieder mehr ans Malen. Ich habe das dringende Bedürfnis schöne Bilder zu malen. Schön im Sinne von hell und leuchtend, vielleicht auch kitschig, egal, es gefällt mir so.

Leider ist das Wetter gerade nicht zum fotografieren geeignet (ich mach die Aufnahmen immer draußen)  und daher kann ich hier nun erst eine der neuen Arbeiten zeigen.
So zum Stimmung aufhellen 😉

 

 

Just Flowers 80 x 100 cm

Herzlichst Anna
Leben. Lieben. Lachen. Und das Atmen nicht vergessen!
XO

Auf ein Neues!

Ich habe lange nichts gepostet. Ist noch irgendein/e Leser/in da?

Einerseits hatte ich  vergessen, meine annaschueler.com zu erneuern und schwupps war mein Blog gut drei Monate weg.
Aber nun ist es aus den Untiefen des Netzes wieder aufgetaucht und ich bin zufrieden, dass nicht alles ganz verschwunden ist.
Andrerseits war ich auch nicht wirklich in der Verfassung hier zu schreiben.
Im Mai, kurz nach meinem letzten Posting, war ich auf Teneriffa und hatte eine wundervolle Woche mit den entzückenden Teilnehmerinnen meines One Week Workshops dort. An meinem vorletzten Tag dort starb meine Freundin Inge im Hospiz.
Ich kam zurück und war gerade einen Tag zuhause, da hatte mein Mann einen Unfall mit dem Motorrad. Nix wirklich lebensgefährliches aber es folgten OP und wochenlanger Rollstuhl. Er konnte nicht laufen, nicht stehen, eigentlich gar nichts mehr allein.
Und eh ich mich noch richtig umgeguckt hatte, stellte ich fest, das ich nun alles allein stemmen musste. Malen, Kurse, Workshoptermine einhalten, das Sommerspecial für Kreativpädagoginnen war übrigens klasse!  Aber dazu noch Haushalt, großer Garten, Tiere etc……war also ein bisschen viel auf einmal. Sonst haben wir uns die Arbeit geteilt.
Aber man wächst ja an seinen Aufgaben und nun habe ich einiges an Muskelkraft in meinen Armen aufbauen können. Ich bin nun fit mit Rasenmäher, Heckenschere etc. Kann wunderbar schwere Sachen tragen und bin perfekt organisiert. Nur die Malerei kommt zu kurz. Immer noch. Mir fehlt die Power. Ich male aber empfinde meine eigenen Arbeiten als kraftlos. Mittlerweile kann Christian an Krücken halbwegs gehen aber es wird noch einige Wochen dauern, bis er wieder hergestellt ist. Im Augenblick normale Physiotherapie, dann demnächst alles verstärkt und Reha.
Nun nutze ich die Malerei mal für mich selber als heilenden Akt.

Hidden pleasures
80 x 80 cm
Mixed on Canvas

Die nächste Fortbildung für Kreativpädagoginnen biete ich in Kooperation mit der Familienbildungsstätte in Selm an. Sie beginnt im Oktober. Details und Termine finden sich auf  annaschueler.de.

Weitere Termine in 2018 folgen.

Herzlichst Anna
Leben. Lieben. Lachen. Und das Atmen nicht vergessen!
XO

In den Sommerferien NRW biete ich eine Ausbildungskompaktwoche in Kooperation mit den Münsterlandschulen Alma Mater an.
Das ist eine gute Lösung für Interessentinnen, die von weit her anreisen und sonst einiges an Fahrtzeiten und Kosten in Kauf nehem müssten.
Weiterführende Infos auf www.annaschueler.de oder über die Münsterlandschulen.

14 – 19. August Sommerspecial: Kompaktwoche Zertifizierte Ausbildung mit Urlaubsflair

Kreativpädagogik Erwachsenenbildung/ Kunsttherapeutische Gesundheitspädagogik

Verbinden Sie Ausbildung mit Entspannung und genießen Sie eine Weiterbildungswoche im idyllischen Münsterland. Tagsüber schwelgen Sie in Farben, Phantasien, probieren sich aus, schaffen Neues, Kreatives. Mit Meditationen und schamanischen Trommelreisen führt Anna Schüler sie in unbekannte Welten. Sie begegnen Ihren ureigenen Themen, die sich auf der Leinwand wiederspiegeln.

Durch das Erproben unterschiedlicher Techniken, Materialien und Einsatzmöglichkeiten füllen Sie Ihren Methodenkoffer, aus dem Sie später schöpfen und eigene Kurse anleiten können. Diese Ausbildung ist anerkannt und kann staatlich zu 50% gefördert werden.

Die naheliegenden Städtchen Nordkirchen und Lüdinghausen mit ihren Wasserschlössern und Parkanlagen sind Tourismusperlen des Münsterlandes und laden zum Bummeln und Verweilen ein. Bei der Suche nach einer geeigneten Unterkunft sind wir gern behilflich.

 

Herzlichst Anna

Rot ist nicht meins und wird es auch nicht werden. In kleinen Portionen ist es erträglich, große Flächen verstören/verwirren mich. Hier sind die Ergenbisse meiner Arbeit mit Rot, die ich für vorzeigbar halte. Ich mag sie durchaus aber bei der Arbeit an den roten Bildern fehlt mir eine gewisse Erdung, die ich für mein Wohlbefinden benötige. Ich fühle mich diesen Arbeiten auch nicht so verbunden wie meinen andern Bildern. Schwierig ist es auch, und das zeigt mir das es nur eine Art Experiment war, einen Titel zu finden.
Normalerweise hab ich den Titel eines Bildes im Kopf oder im Bauch sobald die Arbeit fertiggestellt ist.  Hier habe ich nur für die beiden Teile des Dyptichons einen Titel gefunden. „Zwischen den Zeiten“ besteht aus zwei Teilen je 60 x  60 cm. Aber da ist ja das Rot schon wieder reduziert,
Aber hier jetzt ein kleiner Einblick.

 

Momentan beschäftigen mich viele Dinge, die mein Leben etwas durchrütteln.
Ich habe Menschen aus meiner Kindheit wieder gefunden oder eher sie mich.
Bisher nur bei Facebook aber ich hoffe bald auch „in echt“.  Sehr spannend ist das und schön und neu aber auch aufwühlend, weil  viele schmerzhafte Erinnerungen wieder nach Oben gespült werden.
Ich bin mit dem Sterben, dem Prozess des Sterbens direkt konfrontiert. Auch das versetzt mich in einen verwirrten Zustand. Nicht nur die Nähe des Todes und das  Bewusstwerden des eigenen Älterwerdens, der Endlichkeit jeden Lebens, bewegt mich. Der Tod gehört zum Leben und unsere Gesellschaft bemüht sich, das Thema nicht auszugrenzen. Es gibt nach und nach immer mehr Hospize, in denen Sterbende noch eine angenehme, palliativ gut unterstützte Zeit verbringen können.
Ich frage mich jedoch gerade, ob es sich da nicht, so gut und wichtig diese Arbeit sein mag, um eine Art Auslagerung einer schmerzhaften und mit großem Leid einhergehenden Erfahrung ist.
Können wir hier in unserem Wohlstand nicht mehr so viel Leid ertragen. Oder wollen wir es nicht an uns heranlassen und lagern daher aus? Weil es unsere schöne heile Welt, in er wir voll vernetzt mit der ganzen Welt kommunizieren können, etwas weniger schön erscheinen lässt?
Weil wir uns dem Sterben als Prozess, der auch lange dauern kann, allgemein und auch wenn es uns persönlich betrifft, nicht stellen wollen? Müssen wir beruflich so flexibel und so eingespannt sein, das keine Zeit bleibt den letzten Weg mit Angehörigen zu gehen?
Wie gesagt, ich mache mir Gedanken…

und  male ich Bilder, deren Titel im Entstehungsprozess selber schon erscheint.

Silent tears full of pride

Silent tears full of pride,  60 x 60 cm,  Acryl und Tusche auf Leinwand

Herzlichst Anna

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In den letzten Tagen habe ich nicht viel für mich gearbeitet. Angefangene Arbeiten stehen herum, manchmal ist das eben so. Es ist spannend wahrzunehmen, was in mir passiert und wie das sich auf der Leinwand wiederspiegelt. Dies ist ein Jahr der Neupositionierung und so experimentiere ich gelegentlich mit diversen Materialien herum, einfach so. Probiere eine neue Palette, neue Farben. Rot und Orange, immer ein Nogo für mich, erscheinen mir gerade als spannende Herausforderung. Noch werden die Versuche immer wieder übermalt, aber ich bin zu neugierig und probiere neu.
In dieser Woche kann ich mich endlich mal wieder um mich kümmern, vieles ist liegen geblieben. Fast täglich Kurse und Ausbildungen an der WE. Da blieb nicht viel Zeit für das Leben an sich.

During the last days I have not worked much for myself. Several works in progress are standing around here, sometimes it is that way. It is exciting to perceive what is happening in me and how it is reflected on the canvas. This is a year of repositioning and so I’m experimenting occasionally with various materials, just for fun. Trying a new palette, new colors. Red and orange, have always been a nogo for me, now they seem to be an exciting challenge. I always overpaint them butI am too curious and try again.
This week I can finally take care of myself again, a lot has been left to do. Almost daily courses and trainings at the WE. There was not much time left for life itself.


Im April beginnt die Ausbildung zum HP für Psychotherapie und vorher mal ein/ zwei Wochen nur das normale Kursprogramm ist dann schön und total entspannend. Ein paar neue Kartendecks erforschen und meine  Reiki Ausbildung weitermachen. Das Leben kann auch mal stressfrei sein. In meine Artjournal arbeiten ohne  Druck und Hektik, ohne künstlerischen Anspruch, einfach weil es Spaß macht.
Ich erlaube mir, wie ein Kind Neues zu entdecken und zu spielen. Ausbrechen aus der Kunstroutine, aus dem Druck, den das Leben als Künstlerin so mit sich bringt.
Nicht produktiv sein müssen! Ahh wie fein sich das anfühlt, auch wenn ich weiß das diese Phase nur kurz ist. Genießen heißt derzeit mein Zauberwort. Die nächsten Termine stehen schon fest aber bis dahin ist noch Zeit.
Spielen ist überhaupt ein wichtiger Aspekt des Lebens. Es gibt Leichtigkeit und Freude zurück, wirkt Ängsten entgegen und macht definitiv gute Laune!

In April  I begin with the education to become a the healer for psychotherapy and before that I have one / two weeks just with the normal artclasses program. That is nice and I feel totally relaxed. Exploring a few new Tarot decks and continueing my Reiki training. Life can be so stress-free. Working in my art jornal without pressure and rush, without any artistic claim, simply because it is fun.
I allow myself to discover new things and play like a child. Breaking out of art routine, from the pressure that life as an artist can bring.
I don’t have to be productive! Ahh how fine that feels, even if I know this phase is only short. Enjoying is currently my magic word. The next dates are already fixed but until then there is still time.
Playing is at all an important aspect of life. It brings lightness and joy back, removes anxiety and definitely makes a good mood!

In diesem Sinne…geht schön spielen 🙂

So … well playing 🙂

Herzlichst / XO Anna

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