Eigentlich

wäre ich im Urlaub. Es sind Ferien, eine schöne Reise war geplant. Manchmal wird nichts so, wie man es sich denkt.  Alles wird anders.
Für mich war es zunächst schwierig, mich damit abzufinden. Natürlich ist mir klar, das mir meine Enttäuschung meine freien Tage versaut. Aber Gefühle sind Gefühle.
Langsam, ganz langsam aber entwickelt sich auch eine Freude an der neuen Situation. Ich bereite alles für die Ausstellung vor, die am 13. 8 2016 eröffnet wird.
Es handelt sich um eine Gemeinschaftsausstellung mit BBK Kolleginnen.  Die Kirche wird es bald nicht mehr geben und so ist das Thema hier klar.
„Abschied- Aufbruch“
Es ist schön, die Bilder zusammenzustellen, die zum Thema passen.
Über die Jahre sind viele Bilder, die sich mit Abschied,  Aufbruch und Neubeginn befassen entstanden, das war mir gar nicht so klar.

Psalm 91 - He will cover you with his feathers, and under his wings you will find refuge 70 x 70 cm mixed media, oil on canvas © Anna Schueler; 12.2014
Psalm 91 – He will cover you with his feathers, and under his wings you will find refuge
70 x 70 cm oil on canvas

Ich habe einen Stapel Arbeiten aus dem Lager geholt und genieße es in Ihnen zu sitzen und hier zu schreiben.
Listen müssen erstellt werde, das mag ich nicht so gern aber es gehört dazu.

Hier die Details zur Ausstellung, die vom 13. August bis zum 4. September in der Kirche St. Josef  zu sehen sein wird.
„Abschied – Aufbruch“

Mathilde Budde
Petra Eckhardt
Ute Höschen
Sabine Klemp
Anna Schüler

Ausstellungseröffnung in der Kirche St. Josef, Kreisstr. 29, Selm
13. August 2016, 18.30 Uhr Gottesdienst mit Predigt zur Ausstellung, gehalten von Pfr. Themann
anschließend Ausstellungs-Eröffnung mit Begegnung mit den Künstlern

Öffnungszeiten der Ausstellung:
samstags und sonntags von 14.00 – 17.00 Uhr
dienstags Abendmesse 19.00 Uhr

Wir freuen uns natürlich  über  viel Besuch!

Herzlichst
Anna
For my english speaking readers.
Because it is so much extra work to translate everything  ( and I also am not a fast typer….) I have a blogspot blog now, where I add this text, too. There you can choose your language and use the google translator. I know it’s not perfect but I hope it’s ok for you!
You can find it here!

 

 

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Wilde Frauen

Ich mag dieses Foto sehr, das ich auf Pinterest gefunden habe. Ich würde diese Frau sehr gern treffen. Das Bild erinnert mich an meine Kindheit.
Es gibt schöne und weniger schöne Erinnerungen. Diese ist eine der schönen.

Meine Oma war so eine Frau. Allerdings trug sie ihr langes silbernes Haar geknotet. Sie sah Dinge, sie fand Dinge. Ihre Augen waren auf das gerichtet, was uns umgab.
Wir waren viel im Wald und sie zeigte mir was es zu sehen gab, was es zu finden gab. Es umgab uns immer ein Anflug von Zauber, von Magie, von tiefem Glauben.
Ihre Stärke war beeindruckend und ihre tiefe Liebe zur Natur und zum Leben.
Wir sammelten Kräuter und Eicheln. Wir gingen auch abseits der Wege weil es dort viel spannender war. Ich fühlte mich sicher und geborgen in den Wäldern.
War beschützt und behütet von dem Geist der uns dort umgab.
Und wie ich hier so sitze und das schreibe, denke ich – was ein Vermächtnis!

Herzlichst Anna

Tiermedizin – Krafttier Pferd

Meine Beiträge aus Wild. Verwegen. Weiblich. ziehen nun auch langsam um in diesen Blog.
Und so ist das Pferd nun auch hier eingetroffen.

pferd

Manchmal reise ich mit meiner Trommel, manchmal auch nicht. Die Verbindung bleibt jedoch, ist immer da. Krafttiere erscheinen und geben Rätsel auf. Überhaupt ist das Krafttier an sich ein Wesen, das in Rätseln spricht. Das macht mir nichts, ich mag Rätsel. Die Überlegungen sind dann mehr oder weniger erfolgreiche Lösungsversuche. Sie lösen Knoten in meinem Hirn. Manchmal auch die im Bauch.
An und für sich ist das Pferd kein rätselhaftes Tier. Es steht für Stärke und Geschwindigkeit. Aber auch für Aufbruch, einen Neubeginn. Altes hinter sich lassen, sich ohne Bedauern verabschieden und den Weg in unbekannte Gefilde wagen. Großreinemachen. Frühjahrsputz. Innenwelten und Außenwelten wollen gereinigt sein. Loslassen und Entrümpeln. Neuausrichten.
Aufsteigen, losreiten, das Pferd übernimmt die Führung und erzählt dir Geschichten. Von der Kraft, der Freiheit und dem Wind in den Haaren. Das Pferd ist ein Zaubersänger, sein Lied berührt und verändert. Es singt das Lied vom Wandern zwischen den Welten. Es führt HEIM zur wilden Seele und zurück in eine ungebändigte Lebenslust.
Herzlichst Anna

Kreativität ist ein Prozess

Der nichts anderes erfordert als Liebe und Hingabe. Meist ist das leichter gesagt als getan.

Wir sind oft blockiert von alltäglichen Dingen. Vom Ängsten, Sorgen und Befürchtungen. Und doch oder gerade deswegen suchen wir eine Möglichkeit uns auszudrücken, das zu zeigen was in uns ist, was uns bewegt. Das geht nicht immer mit Worten, manches braucht einen anderen Kanal. Vielleicht nur, um uns zu entspannen, möglicherweise um unsere Seele zu finden und zu zeigen. Und wenn wir dann versuchen kreativ zu werden, zu Malen, zu Schreiben, erwischen wir uns dabei, wie wir beeinflusst werden. Beeinflusst von Bildern, die wir gesehen haben, Texten, Gedichten, die wir gelesen haben. Und wir suchen unsere eigene kreative Sprache.
Wir wollen unsere eigene authentische Handschrift finden. Doch dafür müssen wir den sicheren, den bereits ausgetretenen Pfad verlassen, auf dem wir uns bewegen.
Wir wollen Sicherheit, aber die gibt es nicht. Wir trauen uns nicht zu, wild und frei zu sein. Wir fürchten uns davor, wir selbst zu sein. Wir selbst zu sein, bedeutet uns selbst zu kennen, auch unsere Schatten, unsere vermeintlich dunklen Seiten.

...

Es bedeutet, auch diese Seiten an uns zu lieben. Liebe und Hingabe sind die Zauberworte. Uns zu lieben und sich dem kreativen Prozess hinzugeben.
In meinen Präsenzkursen habe ich immer wieder genau diese Probleme gesehen und das hat mir geholfen die Lösungen zu entdecken. Und es ist immer wieder eine Freude zu sehen, wie die eigene kreative Kraft sich bei jedem durchsetzt, nachdem man die Unsicherheiten abgelegt hat und sich mutig zu sich bekannt hat.
Ich fühle mich in meiner Arbeit manchmal wie eine Schatzgräberin. Ich finde soviel Potenzial, soviel heilige Kreativität, die einmal freigesetzt, jeden Aspekt des Lebens durchdringt.

Wer mag, kann sich hier über mein Arbeit als Coach informieren.
Intensivcoaching
Einzelstunden

 

Herzlichst Anna

Tiermedizin – Reiher

Das Bild zum Blog gehört zu meiner Reihe von Krafttierbildern.

reiher
Der Reiher gehört nicht zu den Tieren, die mir beim schamanischen Reisen begegnen. Er ist aber mein Begleiter. Ich sehe ihn fast täglich denn er lebt in meinem direkten Umfeld. Ich mag ihn sehr. Er ist ein großer, ein stattlicher Vogel voller Würde. In meinem nächsten Leben will ich ein Reiher sein.
Wenn ich denn da überhaupt mitreden kann….
Würde ich ihn auf einer Reise treffen, ich hätte viele Fragen an ihn. Wie werde ich geduldiger mit mir oder mit anderen wäre eine Frage. Und wie ist es, fast den ganzen Tag nasse Füße zu haben? Wie groß sind die Fische, die man in einem Rutsch herunter bekommt, so als Reiher? Nahrung ist schließlich wichtig aber ob Schlingen so gesund ist? Ich würde ihn fragen wie es ist so hoch am Himmel.
Friedlich segeln muss sehr schön sein. Und was man da alles sieht. Eine Veränderung der Perspektive ist immer gut.  Ich übe mich immer noch in Geduld, keine leichte Übung übrigens. Da kann der Reiher ein guter Lehrmeister sein. Er ist auch ein guter Lehrmeister in Bezug auf das Alleinsein. Nicht Einsamkeit meine ich sondern dieses köstliche Gefühl, mit sich allein zu sein, bei sich, in sich. Der Reiher ist mir sehr nah. Ruhig, der Stille lauschend, den eigenen Gedanken nachspüren. Meinetwegen auch mit nassen Füßen.
Manchmal muss man halt Opfer bringen, nur das mit dem Fisch am Stück…?

Herzlichst Anna

Hell und Dunkel

Ich switche hin und her. Nehme das Zeugs was herum liegt, Schnipsel, Stoffreste,die Farben, die übrig geblieben sind. Von einem Kurs oder einem Workshop noch hier liegen oder stehen. Ich kann die Farbreste nicht wegwerfen. Es wäre solch eine Verschwendung. Alte Reststücke von Experimenten schauen mich an. In den Papierkorb damit? Niemals!
Ich greife nach dem was da ist, ohne Überlegung. Hab ich gestern noch ausschließlich mit den Fingern gemalt, viel weiß verarbeitet, so liegt heute ein Spachtel auf dem Tisch.
In einem Plastikpott ist noch ein schwarzer Farbrest. Grüntöne in anderen Schalen, auf einer der Paletten noch ein bisschen Ocker.
Eintauchen, pinseln und schmieren. Spachteln, Kratzen und Schaben. Hinsehen. Zuhören.

Talking Heads

Bis dahin
Leben, Lieben, Lachen und das Atmen nicht vergessen…
Anna

for my english readers.
Because it is so much extra work to translate everything  ( and I also am not a fast typer….) I have a blogspot blog now, where I add this text, too. There you can choose your language and use the google translator. I know it’s not perfect but I hope it’s ok for you!
You can find it here!

 

Cocooned

Eingesponnen möcht‘ ich sein. Tautropfen ummanteln zärtlich Spinnennetze. Noch nicht ganz verschwunden.
Die Seele ist in Wärme eingehüllt, neigt sich in Demut. Singe ein Lied vom Wasser heute, obwohl es nicht regnet.
Ein kleiner Teich auf einer Abrissstelle und die Wasserschamanin freut sich. Braucht es eigentlich ein Schamanengewand?
Manchmal wünsch ich mir eins. Ein langes, buntes, wildes Gewand, in das ich mich hüllen kann.
So ein Gewand ist schön aber beim Malen etwas unpraktisch.
Vielleicht sind auch Bilder Gewänder?
Im Atelier ist alles voller Bilder. Ich fühle ich mich eingehüllt, verhüllt, umhüllt. Seit meine Trommel wieder hier hängt ist auch alles  ganz besonders gut. Das Stäbchen räuchert vor sich hin, umhüllt mich auch.

cocoon
Cocoon, 80 x 80 cm, Acrylics and ink on canvas

Bis dahin
Leben, Lieben, Lachen und das Atmen nicht vergessen…
Anna

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